Brennessel e.V.
Berufsgruppe gegen sexuelle Gewalt an Kindern
 

Seminar 1 - Prof. Dr. Jörg M. Fegert


Professor Dr. med. Jörg M. Fegert ist derzeit noch Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Nervenheilkunde der Universität Rostock und wird voraussichtlich ab 1. September 2001 Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie der Universität Ulm sein.

-geboren 1956 in Heilbronn, verheiratet, 2 Kinder
-studierte in Frankreich und Berlin
-1987 - Promotion zum Thema "Auslandsaufenthalt und psychosoziale Adaptation"
-1995 - Habilitation "Neurodermitis und kindliches Verhalten"
-1997 - Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie/Psychotherapie an der Universität Rostock
-ab 1998 - Gastprofessur an der Leopolds-Franzens-Universität Innsbruck und Wahl zum Geschäftsführenden Direktor des Zentrums für Nervenheilkunde der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock
-Herbst 2000 - Ruf an die Universität Ulm zum Aufbau der dortigen Klinik

Thematisieren statt Tabuisieren, Handeln statt Reagieren

Den Vortrag werde ich entsprechend Ihrem Tagungsthema ausrichten.

Im Vortrag wird auf die verschiedenen Tendenzen, sexuelle Gewalt zu tabuisieren, eingegangen.

Die Auswirkungen der öffentlichen Debatte in den Medien werden ebenso angesprochen wie spezielle Tabubereiche wie Missbrauch in Einrichtungen oder in anderen, z. B. therapeutischen, Abhängigkeitsverhältnissen. Grundlagen für ein abgewogenes Handeln werden auf der Basis empirischer Untersuchungen über Delegationsketten und ihre Auswirkungen für die betroffenen Kinder und Jugendlichen dargestellt.

In dem Seminar geht es um die interdisziplinäre Kooperation zum Wohle der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Forschungsschwerpunkte:
Migration, Epidemiologie, kindliche Verhaltensauffälligkeiten,Entwicklungspsychopathologie, psychosomatische Störungen im Kindes- und Jugendalter, Misshandlung, Vernachlässigung, sexueller Missbrauch, Kooperation innerhalb von Hilfesystemen, Patientenrechte, Informationsrechte von Kindern und Jugendlichen, Entwicklungspsychopharmakologie, Designerdrogenkonsum bei Jugendlichen



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